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<pre>„Wir haben in Stuttgart und gegen Dortmund praktisch zwei Eigentore produziert. Jetzt stehst du nach zwei Spielen mit einem Punkt da“, sagte Dardai sichtlich enttäuscht.  <p> Video: Thomas Müller im Interview bei einer kleinen Sightseeing-Tour per Boot in Singapur (Quelle: YouTube/FC Bayern München)  <p>  Das letzte Berliner Erfolgserlebnis beim VfB war der 2:1-Sieg im Februar 201Das war auch das letzte Mal, dass die Hauptstädter einen Treffer erzielen konnten. In den jüngsten drei Auswärtspartien gab es kein Tor der Hertha. <p> Die Frage wird sein, wie können die Hoffenheimer, denen in den letzten Wochen etwas an Leichtigkeit, Esprit und Dynamik abhandengekommen sein dürfte, die Belastung aus der Europa League wegstecken, während sich Wolfsburg eine Woche lang auf dieses Duell vorbereiten kann. <p>  Ein weiterer Unterschied ist Neuzugang Paul-Georges Ntep. Der französische Flügelflitzer kam in der Winterpause von Stade Rennes und überzeugte gleich bei seiner Bundesliga-Premiere mit dem Assist zum Siegestor.  </pre>


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<pre>Hatte es für die Königsblauen im Herbst dann folgerichtig erstmals seit drei Jahren wieder zu einem Punktgewinn im Signal Iduna Park gereicht, steift die Truppe von Markus Weinzierl nunmehr auch vor dem Rückspiel sämtliche störenden Fesseln ab.  <p> Werder ist zwar momentan das zweitschlechteste Heimteam der Bundesliga, aber aus den jüngsten vier Heimpartien gab es zwei Siege und zuletzt zwei Remis in Folge. Werders bislang letzte Heimpleite stammt aus dem Oktober und war ein 0:3 gegen Augsburg.  <p>  Während die Heimbilanz nicht besser sein könnte (drei Spiele, drei Siege), sind die Borussen in der Fremde nicht so erfolgreich. Lediglich in Augsburg hat es für ein Unentschieden gereicht. Auswärts ist also noch Luft nach oben vorhanden. <p> Nach dem im Januar gegen die Fohlen gefeierten Dreier konnte der FC Köln auch das zweite Derby der Rückrunde für sich entscheiden. Dank des 2:0-Erfolgs gegen die Werkself bekommt es die TSG Hoffenheim nun wider Erwarten nicht mehr mit dem Träger der roten Laterne zu tun. <p>  Auf der absoluten Höhe der Schaffenskraft darf man den Stuttgartern deshalb nun aber auch umso größere Würfe abverlangen; in der aktuellen Verfassung sollte gegen schwächelnde Sachsen sicherlich auch ein Dreier nicht zu viel erwartet sein.  </pre> 


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<pre> für die Königsblauen stellte sich der VfB somit als passender Aufbaugegner zur optimalen Zeit heraus: Bei den beiden vorherigen Auftritten hatte es nämlich auch Schalke nicht vermocht, an die zumeist stabilen Leistungen der ersten Saisonhälfte anzuknüpfen.  <p> Nun gilt es, sich bis zum Sonntagabend wieder auf den nächsten Gegner vorzubereiten. In Bremen hat Hannover traditionsgemäß einen schweren Stand (nur ein Sieg bei insgesamt 33 Bewerbsspielen, davon 28 in der Bundesliga, Anm.). Allerdings befindet sich Werder in einer tiefen Krise.  <p>  Vor Jahresfrist waren die Hansestädter trotz ähnlich solider Leistungen sogar mit vier Niederlagen am Stück in die Rückrunde gestartet — um sich dann mit einem starken Lauf von zehn ungeschlagenen Pflichtspielen trotzdem noch ohne jede Mühe in Sicherheit zu bringen. <p>  Dabei hatte sich der Trainer bereits zwei Mal als erfolgreicher „Feuerwehrmann“ bewiesen — so beim HSV und beim VfB Stuttgart. <p>  Mit diesem „Dreier“ — dem erst fünften nach 29 Liga-Spielen – konnten sich die Wolfsburger wieder etwas Luft verschaffen und den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf zwei Punkte ausbauen.  </pre>


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<pre> „Wir haben wieder zu unseren alten Tugenden gefunden. Das tut uns gut“, findet auch Linksverteidiger Markus Suttner, laut dem nun wieder jeder weiß, „wie er zu laufen, zu attackieren und zu spielen hat.“  <p> Hoffenheim kann dagegen nur eine recht durchwachsene Auswärtsbilanz vorweisen — vier Siege, sechs Remis und sechs Niederlagen. Jedoch haben die 1899er von den letzten vier Auswärtspartien keine verloren (zwei Siege, zwei Remis).   <p> Bei der natürlich ungleich spannenderen Tendenzwette gehen die Wettfreunde zudem davon aus, dass sich die gegebenenfalls doch zu konstatierenden Torerfolge gleichmäßig verteilen — dank der resultierenden Punkteteilung kommt Nagelsmann auch im dritten Duell gegen die Bayern mit heiler Haut davon. <p>  Auch die aktuellen Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Mit acht Siegen in Folge haben die Münchner ihre eigene Bestmarke aus dem Rekordjahr 2012 eingestellt, von den geschossen Toren her (28 nach acht Spieltagen, Anm.) ist der Saisonstart so gut gelungen wie noch nie zuvor in der Geschichte der Bundesliga.  <p> Somit half auch der Trainerwechsel von Dieter Hecking, der den Klub 2015 zum Vize-Meister machte und zum Sieg im DFB-Pokal führte, zu Valerien Ismael nichts.  </pre>


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<pre> Mutete es aus Leverkusener Sicht natürlich verzeihlich an, dass die Entzauberung gegen niemand Geringeren als den souveränen Spitzenreiter vonstattenging, hatte sich das Team am vergangenen Freitagabend insgeheim jedoch nichtsdestotrotz ein kleines Bisschen mehr erhofft.  <p> Das Heimspiel gegen Mainz machte deutlich, dass die Mannschaft die momentane Notwendigkeit einer schnörkelloseren Gangart verstanden hat: Lehnten es die Schöngeister bei den zuvor erlittenen Schlappen noch vehement ab, in den pflichtbewussten Überlebens-Modus zu wechseln, wurde in der BayArena nun zugunsten des Dreiers auf alle überflüssigen Extras verzichtet.  <p>  Zunächst lenkte Christian Gentner einen Gnabry-Schuss ins eigene Tor ab, anschließend patzte auch noch Torwart Ron-Robert Zieler, der an einem Ball vorbeigesegelt war, womit das Ding für die Bayern durch war. <p>  „Ich habe mich gar nicht gefreut über das Tor, es hat mich richtig angekotzt, weil wir nicht gut gespielt und verloren haben.“  <p> Zuvor hatte eine rekordverdächtige Serie von sieben Unentschieden dafür gesorgt, dass selbst so mancher eingefleischte Remis-Tipper bereits der ewigen Gleichstände überdrüssig zu werden begann — während der VfL naturgemäß besonders unter den Zumutungen der 3-Punkte-Regel litt.  </pre>


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